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Terbinafin (Lamisil)
Marke: Aurobindo
Terbinafin 250 mg Tabletten sind ein verschreibungspflichtiges Antipilzmittel zur Behandlung von Nagelpilz sowie von ausgedehntem oder hartnäckigem Fuß- und Hautpilz, wenn äußerlich anzuwendende Mittel nicht ausreichen. Der Wirkstoff tötet Hautpilze ab und erreicht Haut und Nägel von innen.
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Dosierung & Einnahme von Terbinafin 250 mg
Die Behandlungsdauer hängt von der Art und dem Ort der Pilzinfektion ab und wird vom Arzt festgelegt. Beenden Sie die Behandlung nicht vorzeitig, auch wenn die Haut oder der Nagel bereits besser aussieht.
Übliche Dosierungsrichtlinien (Erwachsene)
Tagesdosis: 1 Tablette (250 mg) einmal täglich.
Fuß- und Hautpilz: je nach Befund meist 2 bis 6 Wochen.
Fingernagelpilz: in der Regel etwa 6 Wochen.
Zehennagelpilz: in der Regel etwa 12 Wochen, in einzelnen Fällen länger.
Art der Anwendung
Nehmen Sie die Tablette einmal täglich zur gleichen Tageszeit mit etwas Wasser ein, unabhängig von den Mahlzeiten.
Gut zu wissen
Bei Nagelpilz sehen Sie den Erfolg erst, wenn der gesunde Nagel nachgewachsen ist. Fingernägel brauchen dafür etwa 4 bis 6 Monate, Zehennägel 9 bis 12 Monate. Der Wirkstoff wirkt auch dann weiter, wenn die Behandlung bereits beendet ist.
Was ist Terbinafin?
Über Terbinafin
Terbinafin gehört zur Wirkstoffgruppe der Allylamine und wirkt gegen Dermatophyten, also die Pilze, die Haut, Haare und Nägel befallen. Der Wirkstoff blockiert in den Pilzzellen das Enzym Squalenepoxidase, das für den Aufbau von Ergosterol, einem wichtigen Baustein der Pilzzellmembran, notwendig ist. Dadurch sammelt sich der Stoff Squalen in der Zelle an und wirkt giftig: Der Pilz wird nicht nur gehemmt, sondern abgetötet. Terbinafin reichert sich in Haut, Haarwurzeln und Nagelplatte an und wirkt dort auch nach dem Absetzen noch einige Zeit nach.
Tabletten mit Terbinafin sind vor allem bei Nagelpilz (Onychomykose) wirksam, weil Cremes und Lacke die Pilze unter der Nagelplatte oft nicht ausreichend erreichen. Außerdem verordnet der Arzt sie bei ausgedehntem oder hartnäckigem Fußpilz, Hautpilz am Körper oder in der Leiste und bei Pilzbefall der Kopfhaut, wenn eine äußerliche Behandlung nicht genügt. Bei Hefepilzinfektionen wie Candida ist Terbinafin dagegen nur eingeschränkt wirksam; hier sind andere Antimykotika besser geeignet.
Terbinafin ist verschreibungspflichtig. Dazu beantworten Sie online einen medizinischen Fragebogen, den ein Arzt prüft. Befürwortet der Arzt die Behandlung, wird das Rezept ausgestellt und das Medikament diskret zugestellt. Weil Terbinafin selten die Leber belasten kann, ist die Anwendung bei Lebererkrankungen nicht empfohlen; in Schwangerschaft und Stillzeit sollte es nicht angewendet werden.
Dosierung & Anwendung von Terbinafin
Tabletten mit 250 mg Terbinafin. Übliche Dosis: 1 Tablette einmal täglich mit etwas Wasser, unabhängig von den Mahlzeiten. Dauer je nach Befund: Fuß- und Hautpilz meist 2 bis 6 Wochen, Fingernagelpilz etwa 6 Wochen, Zehennagelpilz etwa 12 Wochen. Dosis und Dauer legt der Arzt fest.
Mögliche Nebenwirkungen von Terbinafin
Terbinafin wird meist gut vertragen. Folgende Nebenwirkungen sind möglich:
Häufig: Kopfschmerzen, Übelkeit, Völlegefühl, Durchfall, Bauchschmerzen, Appetitlosigkeit, Hautausschlag, Gelenk- und Muskelschmerzen sowie Veränderungen des Geschmackssinns.
Gelegentlich: Geschmacksverlust, der sich nach Absetzen meist innerhalb von Wochen zurückbildet, Müdigkeit, Stimmungsschwankungen und depressive Verstimmungen.
Selten, aber ernst: Leberschäden mit Gelbfärbung von Haut oder Augen, dunklem Urin und hellem Stuhl, Blutbildveränderungen, schwere Hautreaktionen sowie schwere allergische Reaktionen.
Beenden Sie die Einnahme und suchen Sie umgehend ärztliche Hilfe auf, wenn Sie anhaltende Übelkeit, ungewöhnliche Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Oberbauchschmerzen, Gelbfärbung der Haut oder Augen, dunklen Urin oder hellen Stuhl bemerken.
Wichtiger Hinweis:
Inhaltsstoffe von Terbinafin
Wirkstoff: Terbinafinhydrochlorid, entsprechend 250 mg Terbinafin pro Tablette.
Sonstige Bestandteile: je nach Hersteller z. B. mikrokristalline Cellulose, Natriumstärkeglykolat, Hypromellose und Magnesiumstearat. Die vollständige Liste finden Sie in der Packungsbeilage Ihres Präparats.
Alternativen zu Terbinafin
Bei leichtem Fuß- oder Hautpilz genügen oft äußerlich anzuwendende Mittel wie Terbinafin-Creme oder -Spray, Clotrimazol oder Ciclopirox. Bei beginnendem Nagelpilz können Nagellacke mit Amorolfin oder Ciclopirox helfen. Als Tabletten kommen je nach Erreger auch Itraconazol oder Fluconazol infrage, die der Arzt verordnet. Welche Behandlung geeignet ist, hängt vom Erreger, vom Ausmaß der Infektion, von Begleiterkrankungen und anderen Medikamenten ab.
Häufige Fragen (FAQ) zu Terbinafin (Lamisil)
Terbinafin Beipackzettel
Lesen Sie vor der ersten Einnahme die Packungsbeilage Ihres Präparats sorgfältig durch. Achten Sie besonders auf die Hinweise zu Gegenanzeigen (Lebererkrankungen, schwere Nierenfunktionsstörung, Schwangerschaft, Stillzeit), zu Wechselwirkungen (z. B. Rifampicin, Cimetidin, bestimmte Antidepressiva, Betablocker und Herzmedikamente) und zu Warnzeichen für Leberreaktionen. Ihr Arzt kann vor oder während einer längeren Behandlung die Leberwerte kontrollieren.



