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Metoclopramid (MCP)
Marke: Accord
Metoclopramid 10 mg Tabletten (MCP) sind ein verschreibungspflichtiges Medikament zur kurzfristigen Behandlung von Übelkeit und Erbrechen, zum Beispiel bei Migräne oder nach Operationen.
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Dosierung & Einnahme von Metoclopramid
Metoclopramid wird in Tablettenform eingenommen. Es ist ausschließlich für die kurzzeitige Anwendung bestimmt.
Übliche Dosierungsrichtlinien (Erwachsene)
Übliche Dosis: 1 Tablette (10 mg) bis zu 3-mal täglich.
Zeitpunkt: idealerweise etwa 30 Minuten vor einer Mahlzeit, mit etwas Wasser.
Abstand: zwischen zwei Einnahmen müssen mindestens 6 Stunden liegen.
Höchstdosis: 30 mg (3 Tabletten) pro Tag.
Behandlungsdauer: höchstens 5 Tage.
Wichtige Hinweise
Metoclopramid kann müde machen und die Konzentration beeinträchtigen. Fahren Sie nicht Auto und bedienen Sie keine Maschinen, solange Sie sich beeinträchtigt fühlen.
Alkohol verstärkt die beruhigende Wirkung und sollte vermieden werden.
Bei Muskelkrämpfen, Zittern, Bewegungsunruhe oder auffälligen Stimmungsveränderungen das Medikament absetzen und ärztlichen Rat einholen.
Was ist Metoclopramid?
Über Metoclopramid (MCP)
Verschreibungspflichtiges Medikament gegen Übelkeit und Erbrechen.
Wirkt im Gehirn auf das Brechzentrum und im Magen-Darm-Trakt auf die Beweglichkeit.
Hilfreich bei migränebedingter Übelkeit, da es die Aufnahme von Schmerzmitteln verbessern kann.
Tabletten zu 10 mg, Packung mit 30 Stück.
Metoclopramid, im Alltag meist kurz „MCP“ genannt, blockiert Dopamin-Rezeptoren im Brechzentrum des Gehirns und im Magen-Darm-Trakt. Dadurch klingt der Brechreiz ab. Zusätzlich fördert der Wirkstoff die Bewegungen von Magen und Dünndarm und beschleunigt die Magenentleerung. Weil Metoclopramid auch die Blut-Hirn-Schranke überwindet, kann es neben der erwünschten Wirkung auch das Nervensystem beeinflussen. Deshalb ist die Behandlungsdauer streng begrenzt.
Bei Erwachsenen wird Metoclopramid zur Vorbeugung von verzögert auftretender Übelkeit nach Chemo- oder Strahlentherapie, zur Vorbeugung von Übelkeit nach Operationen und zur symptomatischen Behandlung von Übelkeit und Erbrechen angewendet, auch bei akuter Migräne. Bei Migräne kann es außerdem die Aufnahme von Schmerzmitteln beschleunigen.
Wann ist Metoclopramid nicht geeignet?
Nicht angewendet werden darf Metoclopramid unter anderem bei Blutungen, Verschlüssen oder Durchbrüchen im Magen-Darm-Trakt, bei einem Phäochromozytom, bei Epilepsie, bei der Parkinson-Krankheit, bei Spätdyskinesien in der Vorgeschichte sowie bei Einnahme von Levodopa und ähnlichen Medikamenten (dopaminerge Wirkstoffe). Ebenfalls ausgeschlossen ist eine frühere Methämoglobinämie (Blutfarbstoffstörung) unter Metoclopramid. Bei eingeschränkter Nieren- oder Leberfunktion ist eine niedrigere Dosis nötig. Für Kinder und Jugendliche ist diese Tablette nicht vorgesehen.
Ob die Behandlung für Sie in Frage kommt, prüft nach Ihrer Bestellung ein Arzt anhand Ihrer Angaben im medizinischen Fragebogen. Metoclopramid ist verschreibungspflichtig und wird nur nach ärztlicher Prüfung abgegeben.
Dosierung & Anwendung von Metoclopramid
Erwachsene: 1 Tablette (10 mg) bis zu 3-mal täglich, etwa 30 Minuten vor einer Mahlzeit. Mindestabstand zwischen den Einnahmen 6 Stunden. Höchstdosis 30 mg pro Tag, Behandlungsdauer höchstens 5 Tage.
Mögliche Nebenwirkungen von Metoclopramid
Wie alle Arzneimittel kann Metoclopramid Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Sehr häufig bis häufig:
Schläfrigkeit, Müdigkeit und Schwächegefühl.
Unruhe, Bewegungsdrang oder Zittern (extrapyramidale Störungen), besonders zu Behandlungsbeginn.
Durchfall, niedergeschlagene Stimmung bis hin zur Depression, niedriger Blutdruck.
Gelegentlich bis selten:
Schwindel, Kopfschmerzen, Verwirrtheit.
Hormonelle Effekte wie Milchfluss oder Brustspannen.
Allergische Reaktionen mit Hautausschlag oder Atemnot.
Sehr selten, aber ernst:
Anhaltende, unwillkürliche Bewegungen von Gesicht, Zunge oder Gliedmaßen (Spätdyskinesie).
Hohes Fieber mit Muskelsteifigkeit und Bewusstseinsstörung (malignes neuroleptisches Syndrom).
Herzrhythmusstörungen. In diesen Fällen sofort ärztliche Hilfe suchen.
Wichtiger Hinweis:
Inhaltsstoffe von Metoclopramid
Wirkstoff: Metoclopramid. Jede Tablette enthält 10 mg Metoclopramidhydrochlorid.
Sonstige Bestandteile: z. B. Lactose, Maisstärke, Povidon, Talkum und Magnesiumstearat. Die genaue Zusammensetzung entnehmen Sie der Packungsbeilage. Enthält Lactose.
Alternativen zu Metoclopramid
Je nach Ursache und Verlauf der Übelkeit gibt es mehrere Möglichkeiten. Die geeignete Behandlung legt Ihr Arzt fest.
Alternativen:
Domperidon: ein ähnlich wirkendes Medikament gegen Übelkeit, das im Gehirn weniger Wirkung entfaltet.
Ondansetron und weitere Antiemetika: ärztlich zu verordnende Alternativen, vor allem bei Chemotherapie oder nach Operationen.
Pflanzliche Mittel und Hausmittel: Ingwer, Pfefferminztee und kleine Mahlzeiten helfen bei leichter Übelkeit.
Häufige Fragen (FAQ) zu Metoclopramid (MCP)
Metoclopramid Beipackzettel
Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage von Metoclopramid sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme beginnen. Sie enthält wichtige Informationen zu Gegenanzeigen, zur Dosierung bei Nieren- und Leberproblemen, zu Wechselwirkungen und zu möglichen Nebenwirkungen.

